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Simone Wehking und Frauke T. mussten beide den Suizid ihres Mannes erleben - © Jan-Henrik Gerdener
Simone Wehking und Frauke T. mussten beide den Suizid ihres Mannes erleben | © Jan-Henrik Gerdener

Todestag von Robert Enke Wie zwei Frauen damit umgehen, dass ihre Männer sich das Leben nahmen

Seit dem Suizid von Robert Enke vor zehn Jahren hat sich einiges in der öffentlichen Wahrnehmung von Depression und Suizid getan

Jan-Henrik Gerdener
10.11.2019 | Stand 10.11.2019, 20:09 Uhr

Bielefeld. Am 10. November 2009 nahm sich der Fußballspieler Robert Enke das Leben. In den zehn Jahren seitdem hat sich einiges in der öffentlichen Wahrnehmung von Depression und Suizid getan. "Es gab auf einmal einen Wandel. Es wurde viel sachlicher berichtet und öffentlich diskutiert. Das hat mir damals sehr geholfen", sagt Simone Wehking (54). Vor 15 Jahren nahm sich auch ihr Mann das Leben. Dennoch erfuhren sie und Frauke T. (64) viel Unverständnis im beruflichen und sozialen Umfeld. Auch die 64-Jährige musste nicht nur den Suizid ihres Mannes, sondern auch den ihrer besten Freundin erleben. Im Gespräch berichten beide über das Leben nach dem Suizid des Partners und wie Suizid immer noch sehr stigmatisiert ist.

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