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Auf Unterstützung angewiesen: Schätzungen zufolge bekommt rund die Hälfte der Alleinerziehenden kein Geld vom anderen Elternteil. In solchen Fällen hilft der Staat mit einem Vorschuss. - © Picture Alliance
Auf Unterstützung angewiesen: Schätzungen zufolge bekommt rund die Hälfte der Alleinerziehenden kein Geld vom anderen Elternteil. In solchen Fällen hilft der Staat mit einem Vorschuss. | © Picture Alliance

Bielefeld Staatliche Ausgaben für Unterhaltsvorschuss steigen

Alleinerziehende: Seit Juli haben mehr Trennungskinder Anspruch auf den Vorschuss aus öffentlichen Kassen. Die Ausgaben steigen deutlich – und nur ein Viertel der Elternteile zahlt zurück

Lena Henning
04.01.2018 | Stand 04.01.2018, 16:22 Uhr

Bielefeld. Immer häufiger muss der Staat einspringen, wenn nach einer Trennung der unterhaltspflichtige Elternteil nicht für die Kinder zahlt. 2016 waren für Kinder in Nordrhein-Westfalen dafür Ausgaben in Höhe von 102 Millionen Euro vorgesehen – 2017 sind es 206 Millionen Euro. Auch 2018 steigt die Zahl nach den Planungen von Bund, Land und Kommunen, die die Kosten gemeinsam tragen. Die Reform des Unterhaltsvorschusses löse eine jährliche Mehrbelastung für NRW von mehr als 100 Millionen Euro aus, heißt es aus dem Familienministerium.

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