0
Dokumentationsstätte Stalag 326: Modell einer Lagerbaracke. - © Birgit Guhlke
Dokumentationsstätte Stalag 326: Modell einer Lagerbaracke. | © Birgit Guhlke

Düsseldorf/Schloß Holte-Stukenbrok Ehemaliges NS-Lager in OWL soll Gedenkstätte werden

Sowjetische Kriegsgefangene: Landtagspräsident André Kuper bildet prominent besetzten Lenkungskreis. Das Ziel ist es, die nationale Bedeutung von Stalag 326 herauszustellen

Lothar Schmalen
05.11.2017 | Stand 06.11.2017, 10:22 Uhr

Düsseldorf/Schloß Holte-Stukenbrock. Auf dem Gelände des ehemaligen NS-Lagers für sowjetische Kriegsgefangene (Stalag 326) soll eine Gedenkstätte von nationaler Bedeutung entstehen. Diese Aufwertung der bisherigen Dokumentationsstätte hat sich ein neuer überparteilicher Lenkungskreis zum Ziel gesetzt, an dessen Spitze der Präsident des NRW-Landtags, André Kuper (CDU) aus Rietberg, steht. Das 15-köpfige Gremium kommt am Montag erstmals im Rathaus von Schloß Holte-Stukenbrock zusammen und will dann über das weitere Vorgehen beraten.

realisiert durch evolver group