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Schon lange in Deutschland: Hassan Jawad, Al-Mahdi-Kulturverein Oeynhausen. - © Ulf Hanke
Schon lange in Deutschland: Hassan Jawad, Al-Mahdi-Kulturverein Oeynhausen. | © Ulf Hanke
Düsseldorf/Bad Oeynhausen

Oeynhausener Al Mahdi-Zentrum im Visier des Verfassungsschutzes

Politischer Extremismus: Der muslimische Kulturverein soll der terroristischen Hisbollah nahestehen. Weitere NRW-Schwerpunkte der Hisbollah-Anhänger befinden sich in Münster, im Raum Essen/Bottrop und in Dortmund.

Lothar Schmalen
21.10.2017 | Stand 21.10.2017, 18:26 Uhr
Ulf Hanke

Düsseldorf/Bad Oeynhausen. Der islamische Kulturverein Al Mahdi baut in Bad Oeynhausen ein Kultur- und Begegnungszentrum für 800 bis 1.000 Gläubige. Das erklärte der Vereinsvorsitzende Hassan Jawad im Gespräch mit dieser Zeitung. Der Verein taucht seit Jahren im NRW-Verfassungsschutzbericht auf, weil er der extremistischen und israelfeindlichen Hisbollah (Hisb Allah = die Partei Gottes) nahestehen soll. Polizeilich aufgefallen ist das Kulturzentrum allerdings in den vergangenen Jahren nicht, teilten der Staatsschutz Bielefeld und die Stadt Bad Oeynhausen mit.