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Produktion in China - © Foto: Xue Yuge/XinHua/dpa
Menschen arbeiten in einer Fabrik am Fließband. Bei dem neuen Gesetz geht es auch um die Vermeidung von Ausbeutung und Kinderarbeit in weltweiten Lieferketten. | © Foto: Xue Yuge/XinHua/dpa

Kinderarbeit eindämmen Regierung einigt sich nach langem Streit auf Lieferkettengesetz

Die Bundesregierung einigt sich auf das Lieferkettengesetz. Eine Kontrollbehörde, Bußgelder und Klagemöglichkeiten für Bürgerrechtsorganisationen sollen den Beschäftigten der ausländischen Zulieferfabriken zu ihrem Recht verhelfen.

Hannes Koch
12.02.2021 | Stand 12.02.2021, 14:40 Uhr

Berlin. Erstmals werden deutschen Unternehmen strikte gesetzliche Pflichten für die weltweite Einhaltung der Menschenrechte auferlegt. Dass sie sich auf den Entwurf für das Lieferkettengesetz geeinigt haben, gaben Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU), Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) und Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) an diesem Freitag bekannt. Zunächst 600 große einheimische Firmen müssen die neuen Regeln ab Anfang 2023 umsetzen.

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