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Musste herben Aktienkursverfall erklären: Paragon-Chef Klaus Dieter Frers bei der Hauptversammlung in Delbrück. - © Martin Krause
Musste herben Aktienkursverfall erklären: Paragon-Chef Klaus Dieter Frers bei der Hauptversammlung in Delbrück. | © Martin Krause

Aktionärstreffen Paragon-Chef Frers in Erklärungsnot

Die Bilanzierungsfehler bei der Tochter Voltabox und die massiven Aktienkursverluste im Jahr 2018 brockten dem Autozulieferer herbe Kritik ein. Doch der Chef verspricht eine rosarote Zukunft

Martin Krause
16.05.2019 | Stand 16.05.2019, 08:50 Uhr

Delbrück. Es hätte alles sehr harmonisch sein können. Denn die Zahlen, die der Delbrücker Autozulieferer Paragon seinen Aktionären bei der Hauptversammlung präsentieren konnte, sehen durchaus eindrucksvoll aus: Vor allem dank des Erfolges der Elektromobilitätstochter Voltabox wuchs der Umsatz 2018 um 50 Prozent auf 187,4 Millionen Euro. Und der operative Gewinn (Ebit vor Zinsen und Steuern) schnellte auf 14,8 Millionen Euro nach oben, ein Plus von 174 Prozent. Daher sprach Christian Retkowski von der Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger (SdK) der Firma, ihren 1.032 Mitarbeitern und dem Vorstand unter Führung von Klaus Dieter Frers ausdrücklich „Dank und Lob" aus. Doch Retkowski fand bei der Hauptversammlung in Delbrück mehr negative Aspekte als positive, „das weinende Auge überwiegt", sagte der Aktionärsschützer.

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