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Heftig getadelt: Klaus Dieter Frers (im Foto mit einer Voltabox-Batterie) ist als Aufsichtsratschef von Voltabox und Vorstandschef des Mutterkonzerns Paragon der oberste Verantwortliche. - © www.sportpictures.de
Heftig getadelt: Klaus Dieter Frers (im Foto mit einer Voltabox-Batterie) ist als Aufsichtsratschef von Voltabox und Vorstandschef des Mutterkonzerns Paragon der oberste Verantwortliche. | © www.sportpictures.de

Konzernabschluss Bilanzpolizei rügt neun Fehler bei Voltabox

Unabhängige Prüfer haben die Bücher des Delbrücker Batterieherstellers unter die Lupe genommen. Die Verluste waren demnach 2017 viel höher als ausgewiesen.

Martin Krause
06.05.2019 | Stand 06.05.2019, 21:48 Uhr

Delbrück. Schallende Ohrfeige für die Voltabox AG: Wirtschaftsprüfer der „Deutschen Prüfstelle für Rechnungslegung" (DPR) haben im Konzernabschluss für das Jahr 2017 neun Fehler festgestellt. Vier Fehler betreffen unmittelbar die Höhe des Verlustes, der demnach um insgesamt 14,1 Millionen Euro zu gering ausgewiesen wurde. Der Delbrücker Hersteller von Autobatterien und Zulieferer für Elektrofahrzeuge hatte 2017 – im Jahr des Börsengangs – einen kleinen Verlust in Höhe von 238.000 Euro gemeldet. Tatsächlich aber hätte der Verlust nach Ansicht der privatrechtlich (als Verein) organisierten, aber staatlich initiierten und ähnlich einer Behörde agierenden DPR wohl 14,4 Millionen Euro betragen.

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