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Die Zeche Prosper Haniel in Bottrop macht Ende des Jahres dicht. Damit schließt die letzte Zeche des Ruhrgebiets. - © picture alliance/imageBROKER
Die Zeche Prosper Haniel in Bottrop macht Ende des Jahres dicht. Damit schließt die letzte Zeche des Ruhrgebiets. | © picture alliance/imageBROKER

Bottrop Schicht im Schacht: Im Ruhrgebiet schließt die letzte Zeche

Industriegeschichte: Nach 150 Jahren geht der Steinkohlenbergbau in Deutschland zu Ende. Auf Prosper-Haniel, der letzten Zeche im Ruhrgebiet, stellen sich die Bergmänner mit gemischten Gefühlen auf die Schließung ein

Florian Pfitzner Florian Pfitzner
22.09.2018 | Stand 22.09.2018, 12:31 Uhr
Angekommen auf Sohle 7: Die größte Teufe liegt bei 1.256 Metern, von dort fährt man noch eine halbe Stunde bis zum Abbaugebiet. - © Paul Klimek
Angekommen auf Sohle 7: Die größte Teufe liegt bei 1.256 Metern, von dort fährt man noch eine halbe Stunde bis zum Abbaugebiet. | © Paul Klimek

Bottrop. Mächtige Walzen schrauben sich in das Flöz, Wasser spritzt aus Zapfen, fängt den groben Staub. Steinkohle kracht herab, ein Metallband schleppt sie aus dem schwarzen Gang. Hinter dem Stahlgerüst sackt das Gebirge ein, der "Alte Mann". Stoisch warten Bergleute mit rußigen Gesichtern das Gebrüll der Maschine ab. Es ist einer der letzten Fördergänge auf der Zeche Prosper-Haniel, in drei Monaten wird sie dichtgemacht - Schicht im Schacht.

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