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Bundeskanzler Olaf Scholz (Mitte l, SPD), verabschiedet sich von der Ausschussvorsitzenden Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP) nach einer Sondersitzung des Verteidigungsausschusses im Bundestag. - © Michael Kappeler
Bundeskanzler Olaf Scholz (Mitte l, SPD), verabschiedet sich von der Ausschussvorsitzenden Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP) nach einer Sondersitzung des Verteidigungsausschusses im Bundestag. | © Michael Kappeler

Nach Auftritt im Ausschuss Verteidigungspolitiker verärgert über Scholz

Ein Bundestagsabgeordneter verließ noch während der Sitzung den Saal und machte seinem Ärger in den sozialen Medien Luft.

13.05.2022 | Stand 13.05.2022, 12:11 Uhr

Berlin (AFP). Die Befragung von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) vor dem Verteidigungsausschuss des Bundestags hat Spannungen innerhalb der Ampel-Koalition zutage treten lassen. Der FDP-Bundestagsabgeordnete Markus Faber verließ am Freitag die Sitzung aus Unzufriedenheit über die Antworten des Kanzlers. "Leider wurden viele Antworten nicht gegeben", schrieb Faber auf Twitter. Auch aus der Unionsfraktion kam deutliche Kritik. Der Bundeskanzler habe im Ausschuss die Chance gehabt, "sich zur Ukraine zu erklären", schrieb Faber auf Twitter. "Ich hoffe, dass wir dies nachholen können." Fabers Aktion war nach Informationen der Nachrichtenagentur AFP nicht in der FDP-Fraktion abgestimmt.

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