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Fordert einen umfassenden Friedensplan, der an der Stärkung der Zivilgesellschaft orientiert ist: Konfliktforscher Andreas Zick. - © Honorarfrei bei Nennung der Quelle
Fordert einen umfassenden Friedensplan, der an der Stärkung der Zivilgesellschaft orientiert ist: Konfliktforscher Andreas Zick. | © Honorarfrei bei Nennung der Quelle

Ukrainekrieg Konfliktforscher Zick rechnet mit „kaltem Frieden“ für Europa

Der Bielefelder Wissenschaftler plädiert für eine einheitliche europäische Friedensmission, die über die notwendigen Sanktionen hinausdenke.

09.03.2022 | Stand 09.03.2022, 10:28 Uhr

Bielefeld/Osnabrück (epd). Der Bielefelder Konfliktforscher Andreas Zick rechnet nach dem Ende des Krieges in der Ukraine nur noch mit einem „kalten Frieden“ in Europa - analog zur Zeit des Kalten Krieges. Europa werde dann in einem Zustand mit ständigen Kontrollen und einem großen Maß an Misstrauen leben müssen, sagte der Direktor des Instituts für Interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. „Das ist ein Rückfall in Zeiten des Kalten Krieges. Vielleicht war das vorher ja auch ein trügerischer Frieden, weil der Westen die Besetzung der Krim viel zu harmlos interpretiert hat.“

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