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Hochwasserstände müssten künftig an deutlich mehr Pegeln gemessen und automatisch in Hochwasser-Warnsysteme eingespeist werden. Diese müssten dann automatisiert eine Warnung erstellen. - © Symbolbild: Pixabay
Hochwasserstände müssten künftig an deutlich mehr Pegeln gemessen und automatisch in Hochwasser-Warnsysteme eingespeist werden. Diese müssten dann automatisiert eine Warnung erstellen. | © Symbolbild: Pixabay

Analyse Gutachter: Versagen bei Warnung vor Hochwasser-Katastrophe in NRW

Wäre es möglich gewesen, die betroffenen Gebiete besser vor der Flutkatastrophe im Juli zu schützen? Das hat ein Gutachter im Auftrag des Untersuchungsausschusses des Landtags geprüft. Er hat einige Kritikpunkte.

18.02.2022 | Stand 18.02.2022, 19:34 Uhr

Düsseldorf (dpa). Ein wissenschaftlicher Gutachter hat den Behörden nach der Flutkatastrophe im vergangenen Juli Mängel und Versäumnisse attestiert. Vor allem habe es an einer konkreten, unmissverständlichen Warnung der Bevölkerung gefehlt, stellte der vom Untersuchungsausschuss des Landtags beauftragte Sachverständige, Professor Robert Jüpner von der Technischen Universität Kaiserslautern, fest. Der Wasserbau-Experte hat ein fast 100 Seiten starkes Gutachten erstellt, das der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.

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