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Demonstranten vor dem Gerichtsgebäude in Minneapolis, in dem Derek Chauvin schuldig gesprochen wurde. - © picture alliance / Captital Pictures
Demonstranten vor dem Gerichtsgebäude in Minneapolis, in dem Derek Chauvin schuldig gesprochen wurde. | © picture alliance / Captital Pictures

NW Plus Logo Wunsch nach Gerechtigkeit George Floyds Mörder verurteilt: Ein Schuldspruch, der wenig ändert

Dass das Urteil gegen den Polizisten Derek Chauvin das Ende systemischer Gewalt gegen Schwarze in den USA einläuten könnte, ist einen Tag nach dem Urteil schon wieder ferne Utopie. Oder doch nicht?

Dirk Hautkapp

Washington. Die Tränen der Genugtuung über den dreifachen Mord-Schuldspruch für den Polizisten Derek Chauvin nach dem gewaltsamen Tod des Schwarzen George Floyd waren noch nicht mal getrocknet. Da hatte die brutale Wirklichkeit den kurzen Moment der in ganz Amerika zu spürenden Erleichterung über eine als selten empfundene Form der Gerechtigkeit bereits überholt. Während in Minneapolis Richter Peter Cahill am Dienstag das auf jahrelange Haft hinauslaufende Urteil der Geschworenen verlas, starb in Columbus/Ohio Ma'Khia Bryant...

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