0
Rassistisch oder Teil der Firmengeschichte? Debatten um Logos mit Mohrenköpfen wie "MEINL-Mohr" reißen nicht ab. - © picture alliance/VIE7143
Rassistisch oder Teil der Firmengeschichte? Debatten um Logos mit Mohrenköpfen wie "MEINL-Mohr" reißen nicht ab. | © picture alliance/VIE7143
Rassismus-Debatte

"Mohrenbrauerei" macht nach Shitstorm mehr Umsatz

Darf mit dem Mohrenkopf geworben werden oder stärkt die Kunstfigur rassistische Rollenbilder? Das Beispiel einer Brauerei zeigt: Zuspruch und Ablehnung können manchmal nah beieinander liegen.

Juliet Ackermann
08.10.2020 | Stand 08.10.2020, 21:31 Uhr

Kopf und Name des Mohren prangen heute noch vereinzelt auf Schokoladen- und Kaffeeverpackungen. Gehört die Figur des Mohren abgeschaft, weil sie nicht mehr zeitgemäß und rassistisch ist, oder ist sie als Teil einer kolonialen Vergangenheit zu sehen, die nicht einfach ausradiert werden kann? Vor dem Hintergrund der Rassismus-Debatte, ausgelöst vom gewaltsamen Tod des Afroamerikaners George Floyd in den USA, ist ein Diskurs darüber entbrannt, wo Rassismus im Alltag alles zu finden ist und wo er abgeschafft gehört.

Mehr zum Thema