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Ermittler in Berlin, Tirol und Tokio

Kristine Greßhöner
02.02.2015 | Stand 02.02.2015, 14:56 Uhr
Kristine Greßhöner
Kristine Greßhöner

Im Grunewald wird ein Skelett gefunden, die Überreste eines Jungen, der vor vier Jahren entführt worden war. In ihrem zweiten Fall (nach "Das Dorf der Mörder") ermittelt Polizeimeisterin Sanela Beara, die im Vergleich zu ihrem Vorgesetzten erfrischend unkonventionell ihren Job macht, in fremde Zimmer schleicht und undercover ermittelt. Eine liebenswerte Person. Ihre Moonboots aus den Achtzigern sind so alt, dass sie schon wieder in sind. Und wahrhaftig erinnert ihr Mitstudent sie an einen muskulösen Krieger aus Game of Thrones. Es kann bemüht wirken, derlei aktuelle Bezüge einzustreuen. Bei Elisabeth Herrmann ist das nicht der Fall. Denn ebenso regelmäßig fügt sie kunstvolle Formulierungen ein wie: "Sie schlüpfte zurück in ihr Gesicht." Mein Fazit: Die Autorin bleibt sich treu. Nach den großen Verkaufserfolgen ist ihr eine gewisse Routine anzumerken. Stellenweise leidet darunter leider die Spannung.

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