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Weiss Langweiliges Fremdschämen

Es gibt mindestens 15 Reality-Trash-Formate, die regelmäßig über unsere deutschen Mattscheiben flimmern – die wahre Anzahl dürfte allerdings höher sein. Und überall machen sich erwachsene Menschen zum Freiwild des
Zuschauerspotts. Das ist langweilig und überflüssig. Oder doch nicht? Unsere Autoren sind sich nicht einig

Tina Gallach
07.09.2018 | Stand 06.09.2018, 17:31 Uhr
Tina Gallach. - © Jan Fredebeul
Tina Gallach. | © Jan Fredebeul

Dschungelcamp, Topmodel, Shopping Queen – selbst wer kein Faible für diese Sendungen hat, weiß, worum es geht: Um die Selbstdarstellung gescheiterter Persönlichkeiten, erfolgloser Z-Promis oder von bekannteren Vertretern des öffentlichen Lebens, die aus irgendeinem Grund schon immer mal was richtig Beklopptes machen wollten – wie Wolfgang Joop als Juror beim Topmodel. Wahrscheinlich für viel Geld von Fernsehsendern, die wissen, dass sie mit bestimmten Kandidaten eine gute Einschaltquote erzielen werden. Denn das Interesse an den Trash-Formaten ist aus mir unerfindlichen Gründen ungebrochen hoch. Und das, obwohl offiziell natürlich niemand einschaltet, wenn Georgina La-Fleur einen Seelenstrip vor laufender Kamera hinlegt (Was ist aus der eigentlich geworden?).

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