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Der ehemalige Kunstfälscher Wolfgang Beltracchi und seine Frau Helene sitzen im Atelier am Vierwaldstätter See. - © picture alliance/dpa | Sabine Dobel
Der ehemalige Kunstfälscher Wolfgang Beltracchi und seine Frau Helene sitzen im Atelier am Vierwaldstätter See. | © picture alliance/dpa | Sabine Dobel

OWL Crime Zehn Jahre nach Urteil - wie es Fälscher Beltracchi aus Höxter heute geht

Wolfgang Beltracchi löste einen der größten Kunstfälscher-Skandale Deutschlands aus. Vor zehn Jahren wurde der „Fälscherfürst“ verurteilt. Aus dem Knast ist er lange raus.

Sabine Dobel
26.10.2021 | Stand 03.11.2021, 11:01 Uhr
Dorothea Hülsmeier

Luzern. Noch 7,60 Euro hatten Wolfgang und Helene Beltracchi in der Tasche, als sie am 27. Oktober 2011 die Treppen des Kölner Landgerichts hinabgingen. Gerade hat das Gericht den Kunstfälscher, der den Markt jahrzehntelang mit Fälschungen von Avantgarde-Künstlern wie Heinrich Campendonk, Max Ernst oder Max Pechstein überschwemmt hatte und damit Millionen kassierte, zu sechs Jahren Haft im offenen Vollzug verurteilt. „Wir hatten keine Wohnung, kein Telefon, kein Bankkonto, kein Auto mehr - und 20 Millionen Schulden", erinnert sich Beltracchi.

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