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Innerlich zerrissen: Pfarrersohn Jakob Lenz (Evgueniy Alexiev, l.) mit dem Philosophen Christoph Kaufmann (Lorin Wey). Foto: Bettina Stoess - © Bettina Stoess
Innerlich zerrissen: Pfarrersohn Jakob Lenz (Evgueniy Alexiev, l.) mit dem Philosophen Christoph Kaufmann (Lorin Wey). Foto: Bettina Stoess | © Bettina Stoess

Kultur Wahnsinn auf der Bühne

Premiere: Im Theater Bielefeld zeigt Regisseurin Nadja Loschky mit Wolfgang Rihms Kammeroper „Jakob Lenz“ eindrucksvoll, wie Umnachtung immer schwärzer wird. Das Publikum spendet Schlussapplaus im Stehen

Thomas Dohna
11.06.2018 | Stand 10.06.2018, 17:55 Uhr

Bielefeld. Gleich die erste Szene gibt einen Vorgeschmack auf das, was kommt. Jakob Lenz flüstert in verschiedenen Sprachen, leise und unverständlich. Ganz offensichtlich ist Lenz dem Wahnsinn nahe. Das Theater Bielefeld hat sich Wolfgang Rihms Kammeroper „Jakob Lenz“ nach einer Vorlage Georg Büchners vorgenommen und in einer gefeierten Premiere umgesetzt.

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