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Die Kreispolizei Paderborn nahm in dieser Woche mehr als 20 Wildunfälle auf. - © David Schellenberg
Die Kreispolizei Paderborn nahm in dieser Woche mehr als 20 Wildunfälle auf. | © David Schellenberg

Paderborn Bereits 23 Wildunfälle in dieser Woche - die Polizei mahnt zur Vorsicht

Besonders in den frühen Morgenstunden erhöht sich das Risiko eines Zusammenstoßes.

14.01.2022 | Stand 14.01.2022, 14:40 Uhr

Kreis Paderborn. Die Polizei Paderborn musste in dieser Woche von Montag bis Freitagvormittag im gesamten Kreisgebiet 23 Wildunfälle aufnehmen, das teilte die Behörde am Freitag mit. Mit sieben Unfällen war der Donnerstag am stärksten betroffen, sechs waren es in den frühen Morgenstunden des Freitags. In den meisten Fällen kam es außerhalb geschlossener Ortschaften zu Kollisionen mit Rotwild oder Rehen. Doch auch Zusammenstöße mit einem Wildschwein und einem Waschbären wurden aufgenommen.

Bei den Unfällen der vergangenen Woche wurden keine Menschen verletzt, für die Tiere hatten sie jedoch meist fatale Folgen. Am häufigsten krachte es in den frühen Morgenstunden, aber auch abends und nachts führte Wildwechsel zu Unfällen.

Polizei muss informiert werden

Auch wenn die eigentliche Saison für Wildunfälle die Zeiträume Frühjahr und Herbst sind, warnt die Polizei weiterhin zur Vorsicht. Die Gefahrenkennzeichen "Wildwechsel" kennzeichnen besonders betroffene Strecken und sollten durch Verkehrsteilnehmer entsprechend beachtet werden. Wenn ein Tier die Straße überquert, ist damit zu rechnen, dass weitere Folgen. Dementsprechend sollten Autofahrende stets bremsbereit sein und dann auch bremsen, wenn es zum Wildwechsel kommt. Wichtig sei dabei nicht auszuweichen.

Der Aufprall auf ein Hindernis oder einen Baum am Straßenrand hat meistens schlimmere Folgen. Kommt es zu einem Unfall, muss zuerst die Unfallstelle durch Einschalten des Warnblinklichts und durch das Aufstellen des Warndreiecks gesichert werden. Wichtig ist, dass Autofahrer auf ihre Eigensicherung achten und dabei eine Warnweste tragen.

Danach muss die Polizei über die Notrufnummer 110 informiert werden. Nur bei einer entsprechenden Unfallaufnahme erstatten Versicherungen die entstanden Schäden. Über die Polizei wird auch der zuständige Jäger angerufen, der sich im Anschluss um das getötete, verletzte oder aber auch geflüchtete Tier kümmert.

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