0
Fundstücke: Robert Gündchen (v. l.) zeigt einen Aufkleber aus dem Jahr 1977, Robert Süße eine Keramikscherbe aus dem 13. Jahrhundert und Sveva Gai eine alte Flasche. - © Holger Kosbab
Fundstücke: Robert Gündchen (v. l.) zeigt einen Aufkleber aus dem Jahr 1977, Robert Süße eine Keramikscherbe aus dem 13. Jahrhundert und Sveva Gai eine alte Flasche. | © Holger Kosbab

Paderborn Unter diesem Paderborner Schulhof wurden Reste eines Klosters entdeckt

Die Archäologen sind überrascht, da die Gebäude in historischen Plänen gar nicht auftauchen

Holger Kosbab Holger Kosbab
24.05.2019 | Stand 23.05.2019, 19:08 Uhr

Paderborn. Die Schüler des Gymnasiums Theodorianum hätten eigentlich schon längst wieder im Innenhof spielen sollen. Doch dann war es wie fast immer, wenn in Paderborn gebaggert wird: Im Boden tauchen historische Fundstücke auf und die Archäologen müssen ran. In diesem Fall war Sveva Gai, Paderborner Stadtarchäologin des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe, allerdings selbst überrascht. Auf einem Plan aus dem Jahr 1592 war ein unbebautes Stück Garten vermerkt. Dann aber kamen mittelalterliche Mauerreste zum Vorschein – unter anderem von dem früheren Minoritenkloster.

realisiert durch evolver group