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Kaiser Tim Böttger mit seiner Kaiserin und Ehefrau Kea während der Parade von ihrem Wohnort zur Festhalle. - © Johannes Büttner
Kaiser Tim Böttger mit seiner Kaiserin und Ehefrau Kea während der Parade von ihrem Wohnort zur Festhalle. | © Johannes Büttner

Lichtenau Schützenverein Helmern feiert 100-jähriges Bestehen mit Kaiserschießen

Insgesamt 27 Schützenkönige treten zum Jubiläumsschießen um die besondere Würde an. Der Festzug bietet ein eindrucksvolles Bild.

Johannes Büttner
29.08.2022 | Stand 29.08.2022, 10:18 Uhr

Lichtenau-Helmern. Zum zweiten Mal seit der Gründung des Schützenvereins Helmern wurde Jubiläum gefeiert. War es im Jahr 1997 das 75-jährige Bestehen, wurde am Samstag und Sonntag das 100-jährige Bestehen des 422 Mitglieder zählenden Schützenvereins gefeiert. Dieses Jubiläum feierten die Helmerner Schützen mit einem Jubelfest und einem Kaiserschießen.

Über 800 Gäste, darunter 14 Schützenvereine aus dem Stadtgebiet Bad Wünnenberg und dem ehemaligen Amt Atteln nahmen an den Festlichkeiten teil. Hinzu kamen sechs Musikvereine und Tambourcorps. Den Auftakt machte am Samstag das Kaiserschießen. 27 Schützenkönige machten beim Jubiläumsschießen mit. Mit dem 144. Schuss gelang es schließlich dem amtierenden Schützenkönig Tim Böttger die Kaiserwürde zu erringen. Seine Frau Kea Pottgüter wurde Kaiserin.

Die Prinzenwürde holten sich Oberst Jürgen Dahl (Apfel), Hermann Diermann (Krone) und Heiner Niggemeier (Zepter). Nach dem Schießen, das gegen 17.45 Uhr beendet war, wurde in der Schützenhalle und dem eigens angebauten Festzelt kräftig gefeiert. Gestern trafen sich die Helmerner Schützen und die Musiker zunächst an der Kirche, um das Kaiserpaar von ihrer Wohnung an der Immenhütte abzuholen. Begleitet von ihrem Hofstaat ging es zunächst zum Sportplatz, wo sie von ihren Gäste begrüßt wurden.

"Ein Meisterstück"

Der große Festumzug bot ein eindrucksvolles Bild und führte durch die mit Fahnen geschmückten Straßen bis zur Festhalle. Neben den Grußworten und Glückwünschen der Gäste erinnerte Schützenoberst Jürgen Dahl an die geschichtliche Entwicklung des Schützenvereins in den vergangenen 25 Jahren. Hier sei besonders hervorzuheben, dass im Jahr 2006 eine Grundsanierung der Schützenhalle mit ganz viel Eigenleistung durchgeführt worden sei. Mit der Grundsanierung der Schützenhalle und dem Ausrichten des 49. Kreisschützenfestes, sei dem Verein sicherlich ein Meisterstück gelungen, so der Oberst.

Eigens zum 100-jährigen Bestehen hat der Schützenverein auch eine Chronik erstellt, in dem die vergangenen 25 Jahre dokumentiert sind. Das Jubiläumsfest fand gestern Abend mit einem großen Festball seinen Abschluss.

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