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L 756: Auch im Bereich vor dem Hövelhofer Rathaus wird die Ortsdurchfahrt saniert. Marode ist sie vor allem an den Stellen, wo Asphalt und innenliegende Pflasterung aufeinandertreffen. - © Jens Reddeker
L 756: Auch im Bereich vor dem Hövelhofer Rathaus wird die Ortsdurchfahrt saniert. Marode ist sie vor allem an den Stellen, wo Asphalt und innenliegende Pflasterung aufeinandertreffen. | © Jens Reddeker

Hövelhof Ortsdurchfahrt Hövelhof wird 2019 voll gesperrt

Planer erläutert den Ablauf für die Sanierung der Ortsdurchfahrt

Jens Reddeker
26.10.2018 | Stand 26.10.2018, 08:27 Uhr

Hövelhof. Mit mindestens zwei Phasen der Vollsperrung ihrer Ortsdurchfahrt müssen Hövelhofer und durchreisende Verkehrsteilnehmer 2019 rechnen. Details zu den bald beginnenden Arbeiten für die Teil-Sanierung der L 756 verkündete Günter Drilling vom Delbrücker Planungsbüro "Drilling & Schneider" am Donnerstagabend im Bau- und Umweltausschuss der Sennegemeinde. Eine ortsansässige Firma habe die Ausschreinbung gewonnen und stehe "in den Startlöchern", sagte der Planer. Drei Firmen hatten sich nach Auskunft von Bürgermeister Michael Berens um den Auftrag beworben. Noch in diesem Jahr sollen zunächst die Arbeiten am Henkenplatz aufgenommen werden, wo unter anderem der in die Jahre gekommene Brunnen entfernt und durch das von einem irischen Künstler geschaffene Heidschnucken-Ensemble ersetzt wird. Laut Drilling wird - wenn es der Winter zulässt - ab Jahresanfang 2019 am Henkenplatz die Fahrbahn der Landesstraße erneuert. Dazu wird die erste Vollsperrung eingerichtet. Da die Gesamtkonstruktion des Fahrbahn-Aufbaus deutlich stärker als bisher ausfallen müsse, wird der Untergrund allein um 15 weitere Zentimeter ausgekoffert. Teilweise soll parallel gearbeitet werden Ist das Projekt Henkenplatz abgeschlossen, können laut Drilling die vier noch folgenden Abschnitte teilweise parallel abgearbeitet werden. Auch während dieser Phase wird es eine Vollsperrung geben. Es geht dann um die Abschnitte zwischen Kirche und Senne-Apotheke, ein Teilstück auf Höhe des Rathauses, einen Bereich vor dem Elli-Markt und einen Abschnitt an der Einfahrt zum Friedhof an der Geha-Straße. Wann genau diese Bereiche bearbeitet werden, vermochte Drilling nicht vorherzusagen. Immerhin sagte er, dass er beispielsweise für die Arbeiten vor dem Rathaus etwa acht Wochen einkalkuliert. Gemeinsam mit Bauamtsleiter Andreas Markgraf versicherte er, dass die Bürger rechtzeitig über die Medien informiert werden. Als Umleitungsstrecke wird während der Sperrungen aus Richtung Paderborn eine Route über Ostenland, Espeln und Riege ausgeschildert. Auf die Nachfrage des SPD-Fraktionsvorsitzenden Mario Schäfer, wie lange die nicht für eine Sanierung anstehenden Straßenabschnitte noch befahren werden könnten, sagte Drilling: "Die werden noch über Jahre halten."

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