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Abbau nach der Havarie: Anfang April konnten die beschädigten Rotorblätter und die Gondel des Windrades demontiert werden. - © Jens Reddeker
Abbau nach der Havarie: Anfang April konnten die beschädigten Rotorblätter und die Gondel des Windrades demontiert werden. | © Jens Reddeker

Borchen Windrad-Unfall bei Borchen: Kreis drängt auf Bodengutachten

Äcker und Felder von 60 Landwirten sind durch die Glasfaserteile der zerfetzten Rotorblätter verunreinigt worden. Die Behörde hat bei der Herstellerfirma deshalb den Bericht angemahnt

Birger Berbüsse
20.04.2018 | Stand 19.04.2018, 17:11 Uhr

Kreis Paderborn. Die Gutachten zur Windrad-Havarie bei Borchen-Etteln liegen auch mehr als einen Monat nach dem Unfall noch nicht vor. Der Kreis Paderborn hat deshalb zu Wochenbeginn eine Ordnungsverfügung erlassen. Das bereits angeordnete Bodengutachten müsse unverzüglich, spätestens aber zum Fristende in anderthalb Wochen, vorgelegt werden, bestätigte Kreissprecherin Michaela Pitz. Das mehrfach verzögerte Gutachten zur Schadensursache und zur Statik des Turmes hat die Eigentümerfirma Enercon nach Angaben des Bauherrn Westfalenwind für Ende dieser Woche versprochen.

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