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Ein einsamer Lkw: In den Anfangsjahren war auf der A 44 noch nicht viel Verkehr. Nach 1990 stiegen die Zahlen drastisch an. - © Foto: Stadt Bad Wünnenberg
Ein einsamer Lkw: In den Anfangsjahren war auf der A 44 noch nicht viel Verkehr. Nach 1990 stiegen die Zahlen drastisch an. | © Foto: Stadt Bad Wünnenberg

Bad Wünnenberg/Büren Am 8. Juli 1975 wurde das A-44-Teilstück nach Soest offiziell frei gegeben

Als die Jungfernfahrt unverhofft stoppt

Karl Finke
08.07.2015 , 17:05 Uhr
Selbstbewusste Demontration eines Dorfes auf dem neuen Asphalt: Mit Transparenten kämpfte Haaren für den Namen der Autobahn-Abfahrt. Dabei platzierten die Einheimischen manchen Seitenhieb auf die neue Stadt Wünnenberg und Stadtdirektor Willi Bonefeld. der mit der Umbenennung für den Tourismus werben wollte. In der Gluthitze des Julitages frotzelte eine Aufschrift auch gegen Regierungspräsident Graumann als Jagdgast der Nachbargemeinde. - © Foto: NW
Selbstbewusste Demontration eines Dorfes auf dem neuen Asphalt: Mit Transparenten kämpfte Haaren für den Namen der Autobahn-Abfahrt. Dabei platzierten die Einheimischen manchen Seitenhieb auf die neue Stadt Wünnenberg und Stadtdirektor Willi Bonefeld. der mit der Umbenennung für den Tourismus werben wollte. In der Gluthitze des Julitages frotzelte eine Aufschrift auch gegen Regierungspräsident Graumann als Jagdgast der Nachbargemeinde. | © Foto: NW

Bad Wünnenberg/Büren. Willi Bonefeld (90), damals vom Land beauftragter Stadtdirektor, war am 8. Juli 1975 in Soest-Ost unter den Ehrengästen. Bundesverkehrsminister Kurt Gscheidle durchschnitt mit einer goldenen Schere das Band zur offiziellen Freigabe des letzten Abschnitts der Autobahn 44 nach (Bad) Wünnenberg-Haaren. Die Autokolonne, die sich anschließend nach Osten in Bewegung setzte, wurde damals auf der Höhe von Haaren überraschend gestoppt.