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Ein Nerz hinter Gittern in einer Nerzfarm, wie sie auch in Rahden jahrelang gehalten wurden. - © Symbolbild: picture-alliance/ dpa
Ein Nerz hinter Gittern in einer Nerzfarm, wie sie auch in Rahden jahrelang gehalten wurden. | © Symbolbild: picture-alliance/ dpa

Rahden Betreiber der letzten Nerzfarm Deutschlands ist sich keiner Schuld bewusst

Nikita Bosch hat alle Tiere verkauft. Im Exklusivgespräch beklagt er sich über den enormen Druck, den das Veterinäramt des Kreises mit teils unangemeldeten Kontrollen und einem Bußgeldbescheid auf ihn ausgeübt haben soll

Frank Hartmann
31.03.2019 | Stand 31.03.2019, 21:41 Uhr

Rahden. Nikita Bosch ist aufgebracht. Er könne nicht mehr richtig schlafen, müsse Tabletten nehmen, klagt der Betreiber der Nerzfarm in Rahden-Varl. Immer wieder tauchten Tierschützer bei ihm auf, filmten und fotografierten ohne seine Erlaubnis die Käfige, in denen er 4.000 bis 5.000 Nerze gehalten haben soll. Zahlen, die Bosch nicht bestätigen will. Überhaupt würde er am liebsten gar nichts sagen. Zu oft sei er reingelegt worden, seien seine Aussagen falsch wiedergegeben und Informationen in ihr Gegenteil verkehrt worden. Das hat ihn ziemlich misstrauisch gemacht.

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