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Der Betrüger versuchte im Gespräch die Vermögensverhältnisse seiner Opfer auszukundschaften. - © Pixabay
Der Betrüger versuchte im Gespräch die Vermögensverhältnisse seiner Opfer auszukundschaften. | © Pixabay

Kreis Minden-Lübbecke Kriminelle versuchen Bewohner im Mühlenkreis am Telefon auszutricksen

Erneut haben sich in der vergangenen Tagen falsche Polizisten bei Bewohnern des Mühlenkreises gemeldet - und bissen nach jetzigem Ermittlungsstand auf Granit.

14.08.2019 | Stand 14.08.2019, 11:51 Uhr

Kreis Minden-Lübbecke. Die Anrufe erfolgten bei den Betroffenen in Minden, Porta Westfalica, Rahden, Stemwede, Espelkamp und Bad Oeynhausen von den Tages- bis hin zu den späten Abendstunden. Dabei gab sich ein männlicher Anrufer als Polizeibeamter mit dem Namen "Meier", "Müller", "Petersen" oder "Werner" aus und berichtete in hinlänglich bekannter Betrugsmasche davon, dass bei einer Festnahme ein Zettel mit dem Namen des Angerufenen aufgefunden worden sei. Daher könne wegen weiterer flüchtiger Täter ein Einbruch bevorstehen, so der Betrüger. Warum der Anrufer aber keinen Erfolg hat Im Laufe des Gespräches versuchte der Anrufer schließlich unter anderem die Vermögensverhältnisse zu erfragen. Die Betroffenen ließen sich hingegen nicht täuschen und verhielten sich äußerst aufmerksam. Ohne Schaden zu nehmen, beendeten sie vorzeitig die Gespräche. Die Polizei mahnt zur Vorsicht: Geben Sie Unbekannten unter keinen Umständen Auskünfte über Ihre persönlichen Vermögens- oder Wohnverhältnisse. Gewähren Sie Unbekannten niemals Zutritt zu Ihrem Wohnobjekt. Übergeben Sie niemals Bargeld oder Wertgegenstände. Falls Sie verdächtige Anrufe erhalten, beenden Sie die Telefonate stets durch Auflegen und wählen Sie anschließend den Polizeinotruf 110.

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