0
Lässt sich nicht in den Topf, aber in die Karten schauen: Sternekoch Christian Lohse. - © dpa
Lässt sich nicht in den Topf, aber in die Karten schauen: Sternekoch Christian Lohse. | © dpa

Bad Oeynhausen/Berlin OWL-Porträt: Sternekoch Christian Lohse im Kreuzverhör

Der Gastronom stammt gebürtig aus Bad Oeynhausen

Anneke Quasdorf
20.02.2017 | Stand 20.02.2017, 18:03 Uhr

Zuhause

Stippgrütze, Pickert oder Pumpernickel?
Alles, mit Gewürzgurke. Ich liebe Stippgrütze, am liebsten die von Timmerberg, gebraten sensationell! Das ist was Ursprüngliches, das es nur in unserer Heimat gibt. Ich habe das nach Berlin gebracht und viele Leute lieben es. Nur mit den besten Zutaten und nicht mit den Resten wie es vor 100 Jahren üblich war. Ein sehr komplexes Gericht.
Hermann, Wilhelm oder Libori?
Hermann, der Cherusker.
Handball, Fußball oder Reiten?
Handball! Beim Tus Nettelstedt habe ich selbst gespielt. Wenn man mir einen Ball zugeschossen hat, habe ich zurückgeworfen.
Hund oder Katze?
Hund, ein reinrassiger Jack-Dackel.
Wo kommen Sie weg?
Ich bin ein richtiger Ostwestfale aus Bad Oeynhausen.
Was sollte Gästen in OWL unbedingt gezeigt werden?
Das Unmögliche: Gute Gastronomie.
Pömpel, Pölter oder Pillepoppen – in den OWL-Wortschatz gehört auch:
Sach’ma! Pölter finde ich aber auch gut. Was ist das? Ein Schlafanzug. Ich trage lieber Boxershorts und Langarm-T-Shirt, auch im Sommer.
Der prominenteste Mensch in OWL ist?
Hermann, der Cherusker.
Dieser OWLer sollte unbedingt bekannter werden:
Herbert Lübking vom TuS Nettelstedt. Der hat den TuS von der Kreisklasse in die Bundesliga geschossen und damit weltberühmt gemacht. Ein sensationeller Spieler.

realisiert durch evolver group