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Hüllhorst GEZ verzichtet auf Forderungen gegen schwer-behinderte Hüllhorsterin

Die NW hatte am Donnerstag über den Fall körperbehinderten Frau berichtet, der die Zwangsvollstreckung wegen ausstehender Rundfunkgebühren drohte

Tyler Larkin
13.08.2016 | Stand 12.08.2016, 19:23 Uhr
Hüllhorst. Am Ende ging alles sehr schnell und sehr unbürokratisch. Nur Stunden nachdem der Artikel über die angedrohte Zwangsvollstreckung in dieser Zeitung erschienen war, zog der Beitragsservice für ARD und ZDF sämtliche Forderungen gegen eine schwerbehinderte Frau aus Hüllhorst zurück. Ein Anruf der Behörde bei dem von der Betreuerin eingeschaltetem Anwalt setzte dem Spuk Donnerstag ein Ende. "Ich kann kaum glauben, dass die seit drei Jahren andauernde Auseinandersetzung so plötzlich erledigt sein soll", sagte die Betreuerin in einer ersten Reaktion. Und weiter: "Das hat uns unendlich Nerven und Geld gekostet."

Auch der Anwalt zeigte sich überrascht, dass die Veröffentlichung "offensichtlich" Wirkung gezeigt habe.

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