Rainer Wieles (an der Säge) und Dennis Schmale, Mitarbeiter der Stadtwerke, zerlegen einen stattlichen Birkenstamm, der quer über der Fahrbahn des Eichenweges liegt. - © Jörg Stuke
Rainer Wieles (an der Säge) und Dennis Schmale, Mitarbeiter der Stadtwerke, zerlegen einen stattlichen Birkenstamm, der quer über der Fahrbahn des Eichenweges liegt. | © Jörg Stuke

NW Plus Logo Bad Oeynhausen Die Nacht der stürzenden Bäume: 100 Feuerwehrleute wegen Sturm im Einsatz

100 Feuerwehrleute waren in 44 Einsätzen damit beschäftigt, die Folgen von Sturmtief "Ylenia" zu beseitigen. Verletzt wurde in Bad Oeynhausen durch den Orkan niemand. Doch es ist noch nicht vorbei: Der Sturm macht nur eine Atempause.

Ulf Hanke
Jörg Stuke

Nicole Sielermann

Bad Oeynhausen. Sturmtief "Ylenia" hat in der Kurstadt für eine unruhige Nacht gesorgt. Seit 2.45 Uhr am Donnerstag war die Bad Oeynhausener Feuerwehr im Dauereinsatz. Umgestürzte Bäume oder abgebrochene Äste sorgten für viele Behinderungen auf Straßen und Schienenwegen. Einem Autohändler in Rehme krachte ein Baum auf die Fahrzeuge und die Südbahn musste wegen Sturmschäden im Bereich der Vlothoer Straße vorübergehend gesperrt werden.

Im Amtsgericht Bad Oeynhausen fielen mehrere Strafprozesse aus, weil Beteiligte wegen Sturmschäden nicht rechtzeitig das Gericht erreichen konnten. Der Borweg in Oberbecksen bleibt bis auf Weiteres dicht, er ist nicht passierbar. "Wir hatten 44 Einsätze", berichtet der Leiter der Feuerwache, Andre Tegeler. Insgesamt waren daran rund 100 Feuerwehrleute aus allen Bad Oeynhausener Löschgruppen und von der hauptamtlichen Wache beteiligt. Die Polizei meldete kreisweit mehr als 80 Sturm-Einsätze. Und es ist nicht vorbei. Der Wetterdienst kündigt bereits das nächste Sturmtief namens "Zeynep" an.

Bei allen Einsätzen der Feuerwehr waren Bäume im Spiel. "Baum auf der Straße, Baum auf Autos, Baum droht umzustürzen", so fasst Tegeler das Einsatzgeschehen zusammen. "Es gab viel zu tun", sagt Tegeler. "Aber es wurde zum Glück niemand verletzt." Auch nicht von den Einsatzkräften. Dabei war es sicher nicht ungefährlich, die umgestürzten Bäume zu beseitigen, während der Sturm noch mit unverminderter Kraft weiter blies. "Aber unsere Leute sind für den Umgang mit der Kettensäge auch unter erschwerten Bedingungen ja geschult", sagt der Chef der Feuerwache. Und im Zweifelsfall habe die Eigensicherung immer Vorrang, so Tegeler.

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