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Das sogenannte Malerhaus in der Wistinghauser Schlucht sieht aus wie ein verwunschenes Schloss. Mittlerweile ist es zugewachsen und steht seit Anfang der 80er Jahre leer. - © Horst Biere
Das sogenannte Malerhaus in der Wistinghauser Schlucht sieht aus wie ein verwunschenes Schloss. Mittlerweile ist es zugewachsen und steht seit Anfang der 80er Jahre leer. | © Horst Biere

Oerlinghausen Als ein Expressionist in ein Malerhaus in Wistinghausen einzog

Der Expressionist Herbert Ebersbach übersteht das Konzentrationslager und die Vernichtung seiner Werke. Im sogenannten Malerhaus in Wistinghausen schafft er später großartige Bilder.

Horst Biere
12.04.2020 | Stand 09.04.2020, 17:59 Uhr

Oerlinghausen. Es muss der Schock seines Lebens gewesen sein, damals im Herbst 1934. Herbert Ebersbach, ein 32-jähriger Künstler, kommt nach einem Jahr aus dem Konzentrationslager Burg Hohnstein in Sachsen zurück nach Hause und stellt fest, dass seine Mutter und sein Bruder sein Werk, etwa 100 Bilder, verbrannt haben.

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