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Beamte des Landeskriminalamtes untersuchen in Lügde die Parzelle des Campingplatz-Bewohners. - © picture alliance/Christian Mathiesen/dpa
Beamte des Landeskriminalamtes untersuchen in Lügde die Parzelle des Campingplatz-Bewohners. | © picture alliance/Christian Mathiesen/dpa

Lügde Beweise in Lügde verschwunden: Kriminalbeamtenbund attackiert NRW-Regierung

Schlagabtausch nach dem Verschwinden von Beweisen im Missbrauchsfall Lügde: Während der Innenminister von Polizeiversagen spricht, kritisieren Polizeibeamte ein „jahrelanges Ausbluten“ ihrer Behörde.

22.02.2019 | Stand 22.02.2019, 15:29 Uhr

Detmold (dpa). Im Skandal um verschwundene Beweisstücke zum Kindesmissbrauch in Lügde hat der Bund Deutscher Kriminalbeamter Vorwürfe gegen die Landesregierung erhoben. „Wir reden hier nicht von einer Polizeibehörde, bei der alles in Ordnung wäre, sondern im Gegenteil", sagte Sebastian Fiedler, Bundes- und NRW-Landesvorsitzender des BDK dem WDR. Das NRW-Innenministerium wisse seit Jahren, wie es dort aussehe. „Seit mehreren Jahren weisen meine Kollegen in Lippe daraufhin, dass sie am Limit arbeiten."

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