Daumen hoch: Begeistert von den neu gestalteten Räumen der djo Bildungsstätte sind diese sechs jungen Damen aus Himmighausen. Sie nutzten den Tag der offenen Tür, um sich fröhlich "Tisch und Bett" zu teilen. - © Fotos: Josef Köhne
Daumen hoch: Begeistert von den neu gestalteten Räumen der djo Bildungsstätte sind diese sechs jungen Damen aus Himmighausen. Sie nutzten den Tag der offenen Tür, um sich fröhlich "Tisch und Bett" zu teilen. | © Fotos: Josef Köhne

Himmighausen Gesamtdeutsche Bildungsstätte Himmighausen mit neuem Namen und neuem Glanz

Himmighausen. Wer sich im 60. Lebensjahr runderneuern lässt, der hat noch viel vor. Unter diesem Aspekt dürfen nach Meinung von Christian Kahl auch die umfangreichen Aktivitäten in und an der Gesamtdeutschen Bildungsstätte Himmighausen betrachtet werden, die der Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des djo-Landesverbands NRW als "zukunftsorientiertes Handeln" gewertet wissen möchte. 560.000 Euro investierte der djo-Landesverband als Träger der Gesamtdeutschen Bildungsstätte aktuell in das 1956 erworbene Haus mit der wechselvollen Geschichte. Bewirkt hat er mit dem vom Land NRW geförderten Um- und Erweiterungsbau, dass aus der im Stil einer herkömmlichen Jugendherberge geführten Bildungsstätte eine moderne, multifunktionell nutzbare Einrichtung mit einem ansprechenden Wohlfühlambiente geworden ist. In den hellen Zimmern stehen moderne, alle Sicherheitsanforderungen erfüllende Betten und Doppelbetten. Jedes besitzt eine eigene Beleuchtung mit integriertem Stromanschluss. Toiletten und Duschen sind neu und räumlich voneinander getrennt. Im Haus befinden sich zwei große, mit modernen Medien ausgestattete Schulungs- und Konferenzräume. "Sie sind bestens geeignet für Schulungen, Vereinsversammlungen und beispielsweise Chorproben", verweist Christian Kahl im Gespräch mit der NW auf die vielseitigen Nutzungsmöglichkeiten. Gewohnt und geprobt haben hier unter anderem bereits der internationale Chor "in terra pax" sowie der Chor der Salzburger Kirche Gumbinnen. Ein echter "Hingucker" ist die neue Küche mit dem ebenfalls neu eingerichteten Speisesaal. So wie in den Zimmern und Sälen haben auch hier die Planer und Gestalter inspirierende Farben und Formen sprechen lassen. Vollkommen umgestaltet und erweitert worden ist der Flur mit Treppenhaus im Erdgeschoss. Wichtigste Neuerung: Das Büro des Einrichtungsleiters ist direkt im Entree und somit für jeden neuen Gast auffindbar und zugänglich. Auffallend ist die Multifunktionalität der Möbel. Mit wenigen Handgriffen lassen sich beispielsweise die Arbeitstische platzsparend zusammenlegen und in den Wandschränken verstauen. Bezüglich der Speisen lässt die Bildungsstätte ebenfalls keine Wünsche offen. "Wenn es gewünscht wird, kochen wir vegetarisch, vegan, laktose- und glutenfrei. Außerdem nehmen wir Rücksicht auf Gäste, die aus Glaubensgründen kein Schweinefleisch essen dürfen", stellt Küchenchefin Lisa Burggraf die Flexibilität der Küche vor. Ihr ist besonders daran gelegen, dass den Besuchern das Essen schmeckt und dass sie den Tisch gesättigt verlassen. Geändert hat sich auch einiges im Außenbereich: Auf dem Vorplatz sind mit Unterstützung des Fördervereins Gesamtdeutsche Bildungsstätte Himmighausen neue Sitzgelegenheiten und Spielmöglichkeiten geschaffen worden, die sowohl der Entspannung im Freien als auch der Unterhaltung dienen können. Gerne verweist der Pressereferent auf die tollen Möglichkeiten, die sich außerhalb des Hauses bieten. "Wir befinden uns hier inmitten einer einmalig schönen Landschaft mit einer wunderbaren, noch intakten Natur, mit zahlreichen Rad- und Wanderwegen, mit etlichen Denkmälern und kulturellen Einrichtungen und Angeboten", zählt er die Besonderheiten der Region auf und verbindet mit einem kostengünstigen Gruppenurlaub in Himmighausen erlebnisreiche Tage im Auto, auf dem Motorrad, dem Fahrrad oder auf Schusters Rappen. Nach der Sanierung hat der djo-Landesverband dem Wohlfühlambiente der Einrichtung einen neuen Namen hinzugefügt: Sie heißt ab sofort "djo.Bildungsstätte.Himmighausen". Der Öffentlichkeit wurden die Räume und die neue Technik nach der Einweihung der neuen Fischbachbrücke vorgestellt.

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