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Grün: Rund um Höxter wird sich die Region bis zur Landesgartenschau 2023 verändern. - © David Schellenberg
Grün: Rund um Höxter wird sich die Region bis zur Landesgartenschau 2023 verändern. | © David Schellenberg

Kommentar Kein Bahn-Halt zur LGS in Corvey: „Ein deutliches Warnsignal“

Der Autor wertet die Absage der Deutschen Bahn als Warnsignal

David Schellenberg
15.08.2019 | Stand 18.08.2019, 15:55 Uhr

Bei dieser Nachricht kann einem schon der Kragen platzen. Da gibt es eine umweltfreundliche Idee, die Menschen per Zug direkt zur Landesgartenschau bei Corvey zu bringen – aber vier Jahre Vorbereitungszeit sind der Bahn nicht genug. Hier geht es nicht um ein Großprojekt à la Stuttgart 21, sondern um einen schlichten, mutmaßlich temporären Haltepunkt, dessen Voraussetzungen durch den früheren Bahnhof sogar gegeben wären. „Vor dem Zweiten Weltkrieg war die Bahn schneller", pflegt mein sehr betagter Großvater immer noch zu sagen. Und auch für diesen Fall hätte der Satz sicherlich seine Gültigkeit. Flexibilität und Kreativität sehen anders aus. Umweltbewusstsein und Kundenorientierung auch. Alles Schimpfen wird verhallen Alles Schimpfen und Protestieren gegen die plumpe Antwort der Deutschen Bahn hat aber wohl keinen Sinn und wird ungehört verhallen. Deshalb bleibt Höxter nur eines: Die Botschaft als deutliches Warnsignal zu verstehen: 2023 ist nicht mehr weit weg, viele gute Ideen für die Landesgartenschau brauchen auch viel Zeit für Planung, Genehmigung und Umsetzung. Wenn Höxter und seine Bürger die LGS zu einem gelungenen Projekt machen möchte, das Werbung für Stadt und Region für viele Jahre ist, gilt es, jetzt schon richtig zu klotzen statt zu kleckern. Kontakt zum Autor

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