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Weitersagen: Gleichstellungsbeauftragte Gaby Böker (v. l.), Helga Niemöller (Frauen- und Kinderschutzhaus), Julia Fabeck (Opferschutz), Mareike Stöver und Marion Nawrath (AWO-Beratungsstelle gegen Gewalt an Frauen) und Chefarzt Dr. Stefan Bettin vor dem Krankenhaus. - © Simone Flörke
Weitersagen: Gleichstellungsbeauftragte Gaby Böker (v. l.), Helga Niemöller (Frauen- und Kinderschutzhaus), Julia Fabeck (Opferschutz), Mareike Stöver und Marion Nawrath (AWO-Beratungsstelle gegen Gewalt an Frauen) und Chefarzt Dr. Stefan Bettin vor dem Krankenhaus. | © Simone Flörke

Höxter Anonyme Spurensicherung nach sexueller Gewalt

Opfer können in der Gynäkologie im St.-Ansgar-Krankenhaus in Höxter gerichtsfest und kostenfrei die Folgen der Tat sichern lassen – für zehn Jahre, falls sie später noch Anzeige erstatten wollen

Simone Flörke
25.10.2017 | Stand 24.10.2017, 19:38 Uhr

Höxter. „Lass Spuren sichern": Diese Aufforderung steht auf den druckfrischen Infobroschüren, die jetzt in der Region verteilt werden. Bei Frauenärzten, bei Schulsozialarbeitern, in Krankenhäusern oder Gemeindehäusern. Es geht um die anonyme Spurensicherung nach sexueller Gewalt. Anonym, vertraulich und kostenlos werden die Spuren dieser Gewalttaten – von DNA bis Fotos – auch ohne Einschaltung der Polizei bei einer ärztlichen Untersuchung in der Gynäkologie des St.-Ansgar-Krankenhauses Höxter gerichtsfest gesichert und zehn Jahre im Rechtsmedizinischen Institut in Düsseldorf verwahrt.

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