Behälter mit schwach- und mittelradioaktiven Abfällen, wie hier im Zwischenlager Ahaus, sollen ab 2027 in einem Logistikzentrum auf dem Gelände des ehemaligen Atomkraftwerks Würgassen zwischengelagert und für den Transport zum Endlager Konrad sortiert werden. - © BGZ
Behälter mit schwach- und mittelradioaktiven Abfällen, wie hier im Zwischenlager Ahaus, sollen ab 2027 in einem Logistikzentrum auf dem Gelände des ehemaligen Atomkraftwerks Würgassen zwischengelagert und für den Transport zum Endlager Konrad sortiert werden. | © BGZ

NW Plus Logo Beverungen Atommüll-Logistikzentrum: BGZ nennt Gegengutachten „mangelhaft“

Die Bauherrin des Atommüll-Logistikzentrums Würgassen wehrt sich: Die Expertise im Auftrag der Bürgerinitiative sei oberflächlich, fehlerhaft und subjektiv.

Manuela Puls

Beverungen. Die Bundesgesellschaft für Zwischenlagerung (BGZ) hat das Gegengutachten zum geplanten Atommüll-Logistikzentrum Würgassen zurückgewiesen. Das bundeseigene Unternehmen aus Essen habe das Papier von Siegfried de Witt und Karsten Runge geprüft und „erhebliche Mängel" festgestellt. Das Gutachten war vom Verein Atomfreies 3-Ländereck mit finanzieller Unterstützung der betroffenen Kommunen in Auftrag gegeben worden.

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