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Grabung: Reitergrab bei Hermes auf dem Scheidkamp. - © LWL Archäologie
Grabung: Reitergrab bei Hermes auf dem Scheidkamp. | © LWL Archäologie

Löhne Spektakuläres Hermes-Grabfeld: Reste des "Gohfelder Reiters" entdeckt

Die Grabbeigaben erzählen vom Leben zwischen Eisenzeit und Mittelalter.

Ulf Hanke
19.11.2019 | Stand 19.11.2019, 08:58 Uhr

Löhne. Das Meiste ist futsch. Beim Bau des 20 Hektar großen Hermes-Logistikzentrums haben Bagger riesige Mengen Erde weggeschoben. Die Lagerhallen sind quasi im Hügel eingegraben worden. Dabei sind wohl weite Teile eines vorchristlichen Gräberfeldes unwiederbringlich vernichtet worden. Archäologen konnten in zwei Grabungen immerhin 43 Fundstellen dokumentieren. Die Forscher schließen daraus: Über einen erstaunlich langen Zeitraum von bis zu 1.500 Jahren haben Menschen auf dem Scheidkamp ihre Toten verbrannt und bestattet.

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