Nehmen die Auszeichnung in der historischen Stadthalle Wuppertal entgegen: Simone Krause (Lehrerin mit koordinativen Aufgaben im Gesundheitsmanagment, v. l.), Uli Brosowski (didaktischer Leiter) und Daniela Gehring (Schulleiterin). - © Frauke Schumann
Nehmen die Auszeichnung in der historischen Stadthalle Wuppertal entgegen: Simone Krause (Lehrerin mit koordinativen Aufgaben im Gesundheitsmanagment, v. l.), Uli Brosowski (didaktischer Leiter) und Daniela Gehring (Schulleiterin). | © Frauke Schumann

Löhne 14.820 Euro für die Bertolt-Brecht-Gesamtschule

Auszeichnung: Die Unfallkasse NRW prämiert die Löhner Einrichtung mit Schulentwicklungspreis „Gute gesunde Schule“

Susanne Barth

Löhne. Stehenzubleiben ist für die Bertolt-Brecht-Gesamtschule (BBG) keine Option. Stetig arbeiten Schüler und Lehrer an der Weiterentwicklung. Dass der Schule die Einbettung von Gesundheitsförderung und Prävention im Schulalltag besonders gut gelingt, hat die Unfallkasse NRW festgestellt. Sie zeichnet 40 Schulen mit dem Schulentwicklungspreis aus und die BBG ist zum vierten Mal unter den Gewinnern. Ein gesundes Schulklima hilft Schülerinnen und Schülern beim Lernen. Um das zu fördern, hat die Unfallkasse NRW zum elften Mal den Schulentwicklungspreis „Gute gesunde Schule" verliehen. Für den mit einem Preisgeld von insgesamt rund 500.000 Euro am höchsten dotierten Schulpreis in Deutschland haben sich in diesem Jahr 173 Schulen beworben. Darunter sind acht Schulen im Regierungsbezirk Detmold, die eine Auszeichnung erhalten. Weiterentwicklung des Selbstlernzentrums BBG-Schulleiterin Daniela Gehring freut sich über das Preisgeld von knapp 15.000 Euro: „Jedes Mal, wenn wir uns beworben haben, haben wir auch gewonnen. Toll." Gehring ist es wichtig, dass die Möglichkeiten und Bedingungen für alle Beteiligten an der Schule stets überdacht werden. „Schule muss sich immer weiterentwickeln." Mit den Preisgeldern der vorherigen Auszeichnungen konnten etwa Sitzgelegenheiten im Grünen Klassenzimmer entstehen, ein unverwüstlicher Basketballkorb auf dem Schulhof oder die Weiterentwicklung des Selbstlernzentrums. Die Jury der Unfallkasse NRW hat die BBG in diesem Jahr mit einer kontinuierlichen Verbesserung der Arbeitsbedingungen für Lehrkräfte und Schüler und mit der Verknüpfung von Bewegung und Entspannung im Schulalltag überzeugt. „Wir haben damit angefangen, die exekutiven Funktionen zu fördern", sagt Gehring und führt ein Beispiel an. Den Unterricht etwa mal zu unterbrechen, um Bewegungs- und Konzentrationsübungen einzubinden. „Beispielsweise einen Ball mit gekreuzten Händen aufzufangen und dabei eine Rechenaufgabe zu lösen." Dadurch werden mehr Verknüpfungen im Gehirn angeregt. Gepunktet hat die Schule auch mit ihrem „wertschätzenden Klima untereinander". Regelmäßig trifft sich die Schulleitung mit der Schüler- und Elternvertretung. Gehring: „Wir versuchen uns auf allen Ebenen zu vernetzen." Für die nächste Vergabe des Schulentwicklungspreises können sich Schulen aus NRW vom 15. April bis zum 31. Mai 2019 bewerben. Die Gesamtschule darf dann nicht teilnehmen. Um anderen Schulen die Chance zu geben, sind die Preisträger gesperrt.

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