Anwerben im Heimatland, Transport nach Europa, Zwangsprostitution – so ergeht es vielen Frauen, die Opfer von Menschenhandel werden. Die Beratungsstelle Nadeschda in Herford hilft Betroffenen.??Symbolfoto: dpa - © Andreas Arnold/dpa
Anwerben im Heimatland, Transport nach Europa, Zwangsprostitution – so ergeht es vielen Frauen, die Opfer von Menschenhandel werden. Die Beratungsstelle Nadeschda in Herford hilft Betroffenen.??Symbolfoto: dpa | © Andreas Arnold/dpa

NW Plus Logo Herford/Kreis Minden Lübbecke 23-Jährige zur Prostitution gezwungen: Einrichtung bietet sicheren Hafen

Mary aus Gambia will sich in Europa ein besseres Leben aufbauen. Dabei gerät sie in die Fänge von Menschenhändlern und wird gezwungen, sich zu prostituieren. Doch die 23-Jährige findet Hilfe.

Sebastian Radermacher

Herford/Kreis Minden-Lübbecke. Plötzlich ist nichts mehr, wie es war. Mary aus Gambia (Name geändert), 23 Jahre jung, soll in ihrer Heimat zwangsverheiratet werden – und vorher genitalverstümmelt. Sie weigert sich, flieht vor ihrer Familie und sucht Hilfe bei einer Freundin. Bei ihr lernt sie einen Mann kennen, der ihr anbietet, sie nach Europa zu bringen, wo sie Arbeit finden und ein besseres Leben haben könne. Sie nimmt das Angebot an – es wird der Anfang eines langen Leidenswegs sein.

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