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Das Sparkassengebäude in Herford. - © Frank-Michael Kiel-Steinkamp
Das Sparkassengebäude in Herford. | © Frank-Michael Kiel-Steinkamp

Kreis Herford Der leise Einstieg der Sparkasse Herford in den Negativ-Zins auf Guthaben

Die Regelung betrifft nur bestimmte Kunden. Das heimische Kreditinstitut hat jetzt vorläufige Zahlen für das Pandemie-Jahr vorgelegt, die bereits eine Veränderung des Sparverhaltens zeigen.

Jobst Lüdeking
15.01.2021 | Stand 20.01.2021, 16:22 Uhr

Kreis Herford. Die Corona-Pandemie hat 2020 zum stärksten konjunkturellen Einbruch der deutschen Wirtschaft seit der Finanzkrise im Jahr 2008 geführt. Die Sparkasse Herford hat nach diesem Jahr im Pandemie-Modus und einem weiteren mit Nullzinsen vorläufige Geschäftszahlen vorgelegt. Und es gibt es einen Bruch mit den bisherigen Angeboten. Die Veränderung trifft aber nur Neukunden des Kreditinstituts, die höhere Summen auf ihren Konten haben. Denn erstmals verlangt die Sparkasse von ihnen „Verwahrentgelte“ – oder besser: Negativ-Zinsen. Haben neue Privatkunden mehr als 25.000 Euro auf der hohen Kante, wird ein Zins von minus 0,5 Prozent fällig. Der gleiche Negativ-Zinssatz gilt für gewerbliche Kunden mit mehr als 50.000 Euro Guthaben auf ihrem Geschäftskonto. Altkunden der Sparkasse Herford sind von dieser Neuregelung aber nicht betroffen.

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