Die gläserne Front täuscht, wenn man der Argumentation IG-Metall folgt. Demnach hat sich die Stiegelmeyer-Geschäftsführung keine Transparenz gegenüber dem Betriebsrat verhalten, sondern gegen das Betriebsverfassungsgesetz verstoßen. - © Frank-Michael Kiel-Steinkamp
Die gläserne Front täuscht, wenn man der Argumentation IG-Metall folgt. Demnach hat sich die Stiegelmeyer-Geschäftsführung keine Transparenz gegenüber dem Betriebsrat verhalten, sondern gegen das Betriebsverfassungsgesetz verstoßen. | © Frank-Michael Kiel-Steinkamp
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Nach Kündigungen: Mitarbeiter könnten gegen Stiegelmeyer klagen

Peter Kleint wirft der Geschäftsführung mehrfachen Vertragsbruch vor. Es geht um Verstöße gegen Arbeitsverträge, Vereinbarungen mit dem Betriebsrat und das Betriebsverfassungsgesetz.

Corina Lass

Herford. Wiederholtes Brechen von Vereinbarungen, Missachtung des Betriebsverfassungsgesetzes und damit Rechtsbruch, unmoralische Verhalten: Das wirft Herfords IG-Metall-Chef Peter Kleint Stiegelmeyer-Geschäftsführer Georgios Kampisiulis Kemmler vor. Der hatte seine Mitarbeiter darüber informiert, dass er 70 Stellen in Herford und 18 im thüringischen Nordhausen abbauen wird. Die Gewerkschaft rechnet mit Kündigungsschutzprozessen. Am Mittwoch hätten rund 100 Mitarbeiter direkt, alle übrigen per Digitalkonferenz die betrübliche Nachricht erhalten...

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