Übernahme der Sulo Emballagen GmbH durch die niederländische Fields-Group ist abgeschlossen. Henry Freudenreich (Geschäftsführer Emballagen) und Anne Willem de Vries (Fields Group) schütteln sich die Hände. - © Miriam Scharlibbe
Übernahme der Sulo Emballagen GmbH durch die niederländische Fields-Group ist abgeschlossen. Henry Freudenreich (Geschäftsführer Emballagen) und Anne Willem de Vries (Fields Group) schütteln sich die Hände. | © Miriam Scharlibbe

Herford Sulo Emballagen heißt jetzt SL Packaging

Der Eigentümerwechsel ist abgeschlossen. Der französische Sulo-Mutterkonzern Plastic Omnium trennt sich von dem Stahlfassproduzenten

Herford. Der bereits im August angekündigte Eigentümerwechsel bei Sulo Emballagen (die NW berichtete exklusiv) ist jetzt vollzogen. Wie Geschäftsführer Henry Freudenreich bestätigte, ist der Verkaufsprozess abgeschlossen. Gleichzeitig erhält die GmbH einen neuen Namen. Die nun ehemalige Sulo Emballagen GmbH produziert auf dem Werksgelände an der Bünder Straße Stahlfässer für die Industrie. Im August kündigte der französische Sulo-Mutterkonzern Plastic Omnium an, die Emballagen GmbH an die niederländische Fields Group verkaufen zu wollen. Was damals schon beschlossene Sache war, ist jetzt vollzogen. „Der Verkaufsprozess hat mit der Unterzeichnung aller notwendigen Dokumente jetzt seinen Abschluss gefunden", sagt Freudenreich. „Aus namensrechtlichen Gründen ist jedoch die Weiterführung des über viele Jahrzehnte vertrauten Namens ’Sulo’ nicht mehr vorgesehen." Seit dem 1. Oktober firmiere der Betrieb daher offiziell unter dem Namen SL Packaging GmbH. Die lange Sulo-Geschichte, mit der sich viele Mitarbeiter, die sich selbst Suloraner nennen, identifizieren, sollte allerdings erhalten bleiben. „So stehen das S und das L für die beiden Sulo-Gründer Streuber und Lohmann, die schon in früheren Zeiten den Firmennamen gebildet haben", erklärt Freudenreich. Ein wenig Tradition habe man sich erhalten wollen. Auch darum sei der Hintergrund des neuen Logos im klassischen Sulo-Rot gewählt worden. Nicht so schwer fiel es Freudenreich allerdings sich von dem etwas antiquierten Wort Emballagen zu trennen. „Ich wurde in den letzten Jahren immer öfter gefragt, was das ist und wie man es überhaupt ausspricht", so Freudenreich. „Jetzt haben wir dem Unternehmensnamen das modernere ’Packaging’ hinzu gefügt. Das soll auch internationaler klingen." Auch die übrigen Pläne nähmen ihren Lauf. Erste Neueinstellungen haben die Mitarbeiterzahl minimal auf jetzt 94 steigen lassen. Weitere Mitarbeiter würden gesucht. Bis Jahresende würde die 100er-Grenze wohl aber nicht geknackt werden. Fertig werden soll bis Ende Dezember dafür aber der Umbau des ehemaligen Poggenpohl-Gebäudes. Dort will SL eine eigene Verwaltung aufbauen. Dann soll die alte Grundstückszufahrt gegenüber Mc Donalds reaktiviert werden.

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