Tempo-Limit und Blitzer: Sie verdeutlichen, dass die Kurve der B 61 im Grenzbereich von Löhne und Herford als besonders gefährlich gilt. Die Kurve soll darum etwas begradigt werden. - © FOTO: KIEL-STEINKAMP
Tempo-Limit und Blitzer: Sie verdeutlichen, dass die Kurve der B 61 im Grenzbereich von Löhne und Herford als besonders gefährlich gilt. Die Kurve soll darum etwas begradigt werden. | © FOTO: KIEL-STEINKAMP

Herford/Löhne Ein Radweg für die B 61

Im Grenzbereich zwischen Löhne und Herford soll die Arbeit im Sommer beginnen

Corina Lass

Herford/Löhne. Die B 61 zwischen Löhne und Herford wird voraussichtlich ab Sommer zur Baustelle. Seit Jahren plant der Landesbetrieb Straßen NRW dort für den Bund den Bau eines Radwegs. Für einen ersten Teil ist es nun so weit. Für die Straße, die auf Herforder Gebiet Mindener, auf Löhner Gebiet Koblenzer Straße heißt, ist jedoch noch mehr vorgesehen. Erneuerung der Fahrbahn Die B 61 wird ab der Zufahrt zum Friedhof kurz hinter dem Alten Grenzweg auf Herforder Gebiet bis zur Straße Im Grünen Land auf Löhner Gebiet eine neue Fahrbahn erhalten. Die Strecke umfasst eine Länge von rund 3 Kilometer. Bau einer Brücke Über den Nagelsbach im Grenzbereich der beiden Städte wird die Brücke erneuert, sagt Sven Johanning, Sprecher des Landesbetriebs Straßen NRW. Begradigung einer Kurve Die Kurve nördlich des Nagelbachs gilt als unfallträchtig. Die Straße soll dort begradigt werden. Bau eines ersten Radweg-Abschnitts Von der nördlichen Einmündung der Alten Heerstraße auf Herforder Gebiet kurz vor der Stadtgrenze bis zur Straße Im Grünen Land auf Löhner Gebiet wird die B 61 einen Radweg erhalten, und zwar in Fahrtrichtung Löhne links. Er wird ungefähr 1,3 Kilometer lang. Die Grundstückskäufe sind bereits getätigt. Die Ausschreibung der Arbeiten läuft. Baubeginn: Sommer. Späterer Weiterbau des Radwegs Der Weiterbau des Radwegs in Richtung Herford ist bereits geplant. Der zweite Bauabschnitt grenzt im Süden an den Radweg an, wechselt aber die Fahrbahnseite, also in Fahrtrichtung Herford auf die linke Seite. Deshalb wird die B 61 in Höhe der nördlichen Einmündung des Alten Grenzewegs mit einer Querungshilfe versehen. Wann dieser zweite Teil des Radwegs gebaut wird, ist noch unklar. Noch stehen Grundstückskäufe aus. Erneut mit einer Querungshilfe wird die B 61 an der südlichen Einmündung des Alten Heerweges versehen. Der Radweg wechselt in einem dritten Bauabschnitt dort erneut die Fahrbahnseite. Er verläuft dann in Fahrtrichtung Herford rechts entlang der B 61 und schließt auf Herforder Stadtgebiet schließlich an den vorhandenen Radweg an. B 61 wird Landesstraße Bedeutung hat der - bereits planfestgestellte - Ausbau der Knickstraße auf Löhner Gebiet für den Status der B 61: Ist die Knickstraße fertig, wird sie zur Bundesstraße und die B 61 vom Klärwerk an der Goebenstraße in Richtung Löhne zur Landesstraße. Denn der Bund wolle keine parallel zur Autobahn verlaufende Bundesstraße, sagt Johanning.

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