Zogen Bilanz: Filialleiter Tino Schneider und Pressesprecherin Sonja Habig vor der Commerzbank-Filiale in Bünde. - © Foto: Lukas Schäfer
Zogen Bilanz: Filialleiter Tino Schneider und Pressesprecherin Sonja Habig vor der Commerzbank-Filiale in Bünde. | © Foto: Lukas Schäfer

Bünde 200 neue Kunden in zwei Jahren bei der Commerzbank Bünde

Erfolgreiches Jahr: Die Commerzbank-Filiale in der Innenstadt blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück und konnte besonders mit ihrem kostenlosen Girokonto überzeugen. Das Bankhaus will auch zukünftig auf die Filiale in Bünde setzen

Bünde. Die ortsansässige Commerzbank-Filiale ist 2018 gewachsen und blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück. Insgesamt verzeichnete die Filiale einen Zuwachs von 100 neuen Kunden: "Damit konnten wir seit Ende 2016 unsere Kundenzahl um gut 200 auf heute 6.500 ausbauen", sagte Commerzbank Filialdirektor Tino Schneider im Pressegespräch. Damit sei die Commerzbank, laut Schneider, die einzige Bank in Deutschland, die wachse: "Besonders das kostenlose Girokonto ist hierbei ein Ankerprodukt für neue Kundschaft." Die Bankfiliale ist eine feste Institution für viele Bünder und soll das auch in Zukunft bleiben. "Aktuell gibt es landesweit 1.000 Filialen. Diese Anzahl soll nicht reduziert werden", erklärte der Filialleiter. Der direkte Kundenkontakt sei auch in Zeiten der Digitalisierung für die Kundschaft entscheidend. "Nicht jedes Anliegen der Kunden lässt sich online erfüllen." Online-Angebot soll weiter ausgebaut werden Gleichzeitig will das Geldinstitut aber auch sein Online-Angebot weiter ausbauen: "Unser Girokonto lässt sich innerhalb von zehn Minuten über das Internet abschließen", bekräftigte Pressesprecherin Sonja Habig. Jede vierte Kontoeröffnung erfolge bereits digital über die App per Smartphone oder über den Computer. Die Banking-App wurde im vergangenen Jahr 245 Millionen Mal genutzt. "Das entspricht einem Zuwachs von 42 Prozent gegenüber 2017", so Habig. Der Nutzungsanteil in Bünde liege hierbei bei 36,6 Prozent. Die Deutschen vertrauen bei Geldanlagen nach wie vor dem guten alten Sparbuch. Obwohl den Kunden bewusst sei, dass ihr Geld auf einem Sparbuch falsch angelegt ist, würden viele Menschen weiter ihr Geld verschenken: "Über 32 Millionen Euro liegen allein bei uns praktisch unverzinst auf Konten". Niedrige Zinsen und eine gute wirtschaftliche Lage Im Kreditgeschäft haben niedrige Zinsen und die gute wirtschaftliche Lage das Wachstum in Bünde angekurbelt. "Wir haben Ratenkredite in Höhe von 1,5 Millionen Euro ausgerichtet. Das Neugeschäft mit Immobilienfinanzierung lag bei 4,6 Millionen Euro", erläuterte Schneider. Für das aktuelle Geschäftsjahr rechnet Schneider mit entscheidenden Auswirkungen durch den drohenden Brexit und dem Handelskonflikt zwischen den Vereinigten Staaten und China. Eine Zinswende hingegen sei wohl erst ab 2020 zu erwarten. Daher müssen sich Kunden auch weiterhin auf Niedrigzinsen einstellen. Wer sein Geld investieren möchte, sollte laut Schneider sein Geld breit streuen. Empfehlenswert seien Immobilien, Rohstoffe und Aktien. Die Commerzbank investiert 2019 rund 20 Millionen Euro in neue Flagship- und City-Filialen: "Das ist ein klares Bekenntnis zur Präsenz vor Ort", so Scheider. "Wir wollen wachsen. Dafür müssen wir bei unseren Kunden sein."

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