100.000 Euro kostete die Stadt die Absperrung der Helfgerdsiedlung, als dort im Sommer Tönnies-Werkvertragsarbeiter wochenlang unter Quarantäne gestellt wurden. Ihre Aufwendungen will die Stadt gegenüber der Firma Tönnies geltend machen und hofft darauf, eine Erstattung zu bekommen. Einklagen will die Stadt das Geld aber nicht. - © Patrick Menzel
100.000 Euro kostete die Stadt die Absperrung der Helfgerdsiedlung, als dort im Sommer Tönnies-Werkvertragsarbeiter wochenlang unter Quarantäne gestellt wurden. Ihre Aufwendungen will die Stadt gegenüber der Firma Tönnies geltend machen und hofft darauf, eine Erstattung zu bekommen. Einklagen will die Stadt das Geld aber nicht. | © Patrick Menzel
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Vollquarantäne von Tönnies-Mitarbeitern kostet die Stadt Verl 100.000 Euro

Die Kommune will der Firma Tönnies für ihre eigenen Ausgaben bei der Abriegelung der Sürenheider Wohnblocks eine Rechnung aufmachen. Ob der Schlachtkonzern die dann begleicht, ist aber zweifelhaft.

Roland Thöring

Verl-Sürenheide. Die wochenlange Vollquarantäne mehrerer Wohnblocks in der Sürenheider Helfgerdsiedlung im Sommer hat die Stadt rund 100.000 Euro gekostet – die Aufwendungen für den Einsatz des eigenen Personals nicht mitgerechnet. Ob die Kommune davon jemals einen Euro wiedersehen wird, scheint fraglich. Den Klageweg beschreiten, um damit beim Fleischverarbeiter Tönnies in Rheda-Wiedenbrück eine Übernahme der Kosten zu erreichen, wolle die Stadt zunächst nicht. Das erklärte Bürgermeister Michael Esken in der Sitzung des Stadtrates am Montagabend...

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