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Der Zoologische Leiter, Markus Köchling, füttert eine Afrikanische Elefantenkuh. Im Safariland Stukenbrock leben vier ehemalige Zirkuselefantenkühe in einer Senioren-WG. - © FOTO: Anja Tewisina
Der Zoologische Leiter, Markus Köchling, füttert eine Afrikanische Elefantenkuh. Im Safariland Stukenbrock leben vier ehemalige Zirkuselefantenkühe in einer Senioren-WG. | © FOTO: Anja Tewisina

Schloß Holte-Stukenbrock Elefanten im Safariland leben in einer Senioren-WG - woran das liegt

Der Zoo in Stukenbrock unterstützt und ist selbst Teil weltweiter Schutzprogramme. Die Situation in den Ursprungsländern vieler Tiere ist dramatisch.

Sigurd Gringel
03.05.2022 , 08:30 Uhr

Schloß Holte-Stukenbrock. Zoodirektor Markus Köchling bringt es auf den Punkt: „Ohne Zoos nichts los.“ Das gelte insbesondere für den Tier- und Artenschutz. Artensterben ist zwar ein natürlicher Prozess und läuft auch ohne den Menschen ab, aber das jetzige Massensterben ist überwiegend menschengemacht. Forscher sprechen vom sechsten Massensterben in der Erdgeschichte. Eine geringe Artenvielfalt gleicht einem kranken Organismus. Ohne das Zusammenspiel von Zoos und Schutzgebieten stünde es noch viel schlechter um die Wildtiere auf dem Planeten, davon ist Markus Köchling überzeugt.

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