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Zum ehrenden Gedenken an die Opfer aus der Sowjetunion legen Bürgermeister Hubert Erichlandwehr (v. l.), Günter Bönig vom Forum „Russische Kultur“ und Generalkonsul Alexey Dronov Kränze am Mahnmal nieder. - © Knut Dinter
Zum ehrenden Gedenken an die Opfer aus der Sowjetunion legen Bürgermeister Hubert Erichlandwehr (v. l.), Günter Bönig vom Forum „Russische Kultur“ und Generalkonsul Alexey Dronov Kränze am Mahnmal nieder. | © Knut Dinter

Schloß Holte-Stukenbrock Russischer Generalkonsul besucht SHS und vertieft sich in Stalag-Geschichte

Deutschland und Russland sollten ihre Beziehungen verantwortungsvoll entwickeln, so der Appell am Jahrestag des Kriegsendes.

Knut Dinter
10.05.2021 | Stand 10.05.2021, 20:51 Uhr

Schloß Holte-Stukenbrock. Vor zwei Monaten hat Alexey Dronov in Bonn das Amt des Generalkonsuls der Russischen Föderation übernommen. Eine seiner ersten Aufgaben führte ihn jetzt zum Ehrenfriedhof in Stukenbrock. Aus Anlass des 8. Mai legte er dort einen Kranz nieder. Das Datum besitzt eine besondere Bedeutung: Vor 80 begann der Angriff der Hitler-Armee auf die Sowjetunion, vor 76 Jahren endete der zweite Weltkrieg. „Wir tragen in unseren Herzen das Leid und die Erinnerung an die gefallenen Menschen“, sagte Dronov im Anblick des Gräberfeldes. Er habe sich zuvor eingehend mit der Geschichte des Lagers für die sowjetischen Kreisgefangenen und Zwangsarbeiter beschäftigt. „Ich war aufs Tiefste berührt“, erklärte er.

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