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Wolfgang Günther (v. l.), Oliver Nickel und Ulrike Pastoor sind die Herausgeber des Buches über das Sozialwerk Stukenbrock. Die Tafel erklärt unter anderem, dass in dem Arrestgebäude (im Hintergrund) zu Sozialwerk-Zeiten eine Ladenzeile war. - © Sabine Kubendorff
Wolfgang Günther (v. l.), Oliver Nickel und Ulrike Pastoor sind die Herausgeber des Buches über das Sozialwerk Stukenbrock. Die Tafel erklärt unter anderem, dass in dem Arrestgebäude (im Hintergrund) zu Sozialwerk-Zeiten eine Ladenzeile war. | © Sabine Kubendorff

Schloß Holte-Stukenbrock Neues Buch über das Sozialwerk Stukenbrock ist erschienen

Es schafft die ersten Grundlagen, diesen Teil der Geschichte in die Ausstellung der neuen Stalag-Gedenkstätte einzuarbeiten.

Sabine Kubendorff
31.07.2020 | Stand 31.07.2020, 18:16 Uhr

Schloß Holte-Stukenbrock. Russlanddeutsche aus Paraguay hat das Sozialwerk Stukenbrock beherbergt, auch polnische Zwangsarbeiter mit deutschen Wurzeln und Flüchtlingskinder aus dem Ruhrgebiet, die sich in der guten Luft der Senne erholen sollten. Der Öffentlichkeit weitgehend unbekannte Details finden sich in einem Buch, das jetzt von den Herausgebern vorgestellt worden ist: Oliver Nickel und Ulrike Pastoor von der Gedenkstätte Stalag 326 und Wolfgang Günther, Leiter des Landeskirchlichen Archivs der Evangelischen Kirche von Westfalen. Ihr Ziel: Die Grundlagen dafür schaffen, dass die Geschichte des Sozialwerks in die neue anspruchsvolle Ausstellung der Gedenkstätte eingearbeitet werden kann. Dazu sind weitere Forschungen nötig; ein zweites Buch soll in gut einem halben Jahr erscheinen.

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