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Christof Martin Milek, Hubert Erichlandwehr, Manfred Bonensteffen und Melanie Becker. - © Sabine Kubendorff
Christof Martin Milek, Hubert Erichlandwehr, Manfred Bonensteffen und Melanie Becker. | © Sabine Kubendorff

Schloß Holte-Stukenbrock Bürgermeister wirbt für Glasfaser-Projekt

Endspurt der Aktion: Hubert Erichlandwehr spricht von „Zukunftsidee“

Sabine Kubendorff
19.06.2019 | Stand 19.06.2019, 19:25 Uhr

Schloß Holte-Stukenbrock. Das Internet kann immer mehr, fordert immer bessere Leitungen. Und auch wenn man heute mit einer Verbindung zufrieden ist, „die Geschwindigkeiten werden irgendwann nicht mehr ausreichen". Das prognostiziert Christof Martin Milek von der Firma „Deutsche Glasfaser". Bürgermeister Hubert Erichlandwehr unterstützt ihn und wirbt für das gemeinsame Projekt, weite Teile des Stadtgebietes mit Glasfaserkabeln auszurüsten, die für aktuell schnellstes Internet notwendig sind. Im Angebot: Ein kostenloser Hausanschluss bei Vertragsabschluss Das Projekt befindet sich,  wie berichtet, im Endspurt. „Man kann allen nur raten", sagte am Mittwoch der Bürgermeister in einem Pressegespräch, „bis Ende Juni einen Vertrag abgeschlossen zu haben." Ansonsten werde das Projekt scheitern, das für die Infrastruktur der Stadt so wichtig sei. Die Deutsche Glasfaser bietet kostenlose Hausanschlüsse gegen Vertragsabschluss an und übernimmt die Kündigung bestehender Verträge. Letzteres sagt Christof Martin Milek zu. Die Deutsche Glasfaser ist bereit, 15 Millionen Euro in SHS zu investieren. Voraussetzung ist, dass 40 Prozent der anschließbaren Haushalte mitmachen. Aktuell fehlen noch knapp 1.000 Verträge. Unentschlossenen bleibt noch ein wenig Zeit. Im Elli-Markt an der Kaunitzer Straße steht noch immer ein Schreibtisch der Deutschen Glasfaser, obwohl die offizielle Frist bereits abgelaufen ist. Servicebüro mit Sonderöffnungezeiten Das Servicebüro im Haus Hauptstraße 30 bietet in den nächsten Tagen Sonderöffnungszeiten an: Freitag, 21. Juni, von 14 bis 19 Uhr, 22. Juni von 9.30 bis 15 Uhr, 23. Juni von 11 bis 17 Uhr und am Montag, 24. Juni, von 10 bis 19 Uhr. Getränke und Bratwürstchen gibt’s auch. Bürgermeister Hubert Erichlandwehr nennt das Glasfaser-Projekt eine „Zukunftsidee". Er macht darauf aufmerksam, dass die Stadt, wenn sie als Bauherrin auftreten würde, 9 bis 10 Millionen Euro trotz öffentlicher Zuschüsse investieren müsste. Dann wären die Außenbereiche noch immer nicht mit schnellstem Internet versorgt.

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