Kellerbrand: Der Hauseigentümer verhindert, dass sich das Feuer ausbreitet. Die Feuerwehr braucht kaum Wasser, um den Rest zu erledigen. Das war einen Tag später komplett anders. Foto: A. Eickhoff - © Andreas Eickhoff
Kellerbrand: Der Hauseigentümer verhindert, dass sich das Feuer ausbreitet. Die Feuerwehr braucht kaum Wasser, um den Rest zu erledigen. Das war einen Tag später komplett anders. Foto: A. Eickhoff | © Andreas Eickhoff

Schloß Holte-Stukenbrock Cleverer Hausherr verhindert Schlimmeres

Einsätze: Pumpe in Brand, Ölspur auf der Straße, Scheunenbrand in Stukenbrock-Senne

Schloß Holte-Stukenbrock. „Der Hausbesitzer hat alles richtig gemacht, als hätte er tagsüber erst eine Brandschutzschulung mitgemacht.“ Stukenbrocks Löschzugführer Daniel Kammertöns war am Donnerstagabend voll des Lobes für einen Hausbesitzer in Stukenbrock-Senne, der durch sein Handeln die Arbeit der Feuerwehr wesentlich erleichterte. Am späten Freitagnachmittag musste die Freiwillige Feuerwehr wieder ausrücken. 18.35 Uhr war es am Donnerstag, als die beiden Löschzüge Schloß Holte und Stukenbrock alarmiert wurden. Im Keller des Einfamilienhauses an der Senner Straße war eine Pumpe aus bislang ungeklärter Ursache in Brand geraten. Als der Hausbesitzer auf das Malheur aufmerksam wurde, unternahm er zunächst eigene Löschversuche. Die brachten aber nicht die erwünschte Wirkung, daraufhin zog sich der Mann zurück und schloss dabei die Türen. So verhinderte er, dass das Feuer weitere Nahrung durch Sauerstoffzufuhr erhielt, ferner konnte sich der Brandrauch nicht im ganzen Haus verteilen. „Wir haben wohl keine zehn Liter Wasser verbraucht“, erläutert Kammertöns den schnellen Löscherfolg des Angriffstrupp. Zusätzliche Schlauchleitungen sind nötig Die beiden Feuerwehrleute hatten sich bereits auf der Anfahrt zu dem Wohnhaus mit Atemschutzgeräten ausgerüstet, um sich vor dem giftigen Rauch zu schützen. Nach einer kurzen Einweisung durch den Hauseigentümer löschten die Feuerwehrleute das brennende Gerät und brachten es später ins Freie. So konnten die Feuerwehrleute aus Schloß Holte wieder schnell abrücken, denn der nächste Einsatz wartete schon: Eine Ölspur auf der Straße „Am Furlbach“ musste abgestreut werden. Einen im Vergleich zum Donnerstag wesentlich höheren Wasserbedarf hatten die Feuerwehrleute am Freitag ab 16.22 Uhr. Ein Stallgebäude an der Paderborner Straße in Stukenbrock-Senne in Höhe des Sennesees brannte. Wegen des Ausmaßes wurde zusätzlich zum Löschzug Stukenbrock noch der Schloß Holter angefordert – der rückte mit seinem Fahrzeug mit 4.000-Liter-Wassertank an. Wegen der dann noch immer nicht ausreichenden Wassermengen mussten die Feuerwehrleute zusätzlich Schlauchleitungen zur Wasserstelle verlegen.

realisiert durch evolver group