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Löschangriff: Feuerwehrleute bekämpfen den Brand auf dem Wall und verhindern eine weitere Ausdehnung. - © Andreas Eickhoff
Löschangriff: Feuerwehrleute bekämpfen den Brand auf dem Wall und verhindern eine weitere Ausdehnung. | © Andreas Eickhoff

Rietberg Meterhohe Flammen: Brennender Wall hält Feuerwehr in Atem

Ein Feuer an der Kreuzung von Bokeler Straße und Rottwiese in Rietberg hielt die Einsatzkräfte auf Trapp. Doch nicht nur die Flammen machten den Feuerwehrleuten zu schaffen.

Andreas Eickhoff
25.08.2019 | Stand 25.08.2019, 18:28 Uhr |

Rietberg (ei). Auf einer Länge von etwa 70 Metern brannte am Samstagnachmittag ein Wall an der Kreuzung von Bokeler Straße und Rottwiese. An der zur Wohnbebauung gelegenen Seite schlugen die Flammen meterhoch, als die ersten Kräfte der Feuerwehr eintrafen. Sofort wurden außer dem um 14.43 Uhr Uhr verständigten Löschzug Rietberg auch die Kräfte aus Mastholte alarmiert. Aufgrund der Trockenheit breitete sich der Brand schnell aus, gemeinsam wurde von beiden Seiten des Walls ein Löschangriff aufgebaut. So konnte die beschädigte Fläche auf rund 200 Quadratmeter beschränkt werden. Das Löschwasser wurde aus den Tanks der wasserführenden Fahrzeuge entnommen, die ander Einmündung Nikolaus-Groß-Straße an einem Hydranten wieder gefüllt wurden. Diskussionen mit Feuerwehrleuten: Autofahrer ärgern sich über gesperrte Straße Während die Feuerwehrleute am Samstagnachmittag ihre Freizeit opferten, damit die Anwohner nicht selbst zum Wassereimer greifen und ihre Häuser vor den Flammen bewahren mussten, hatten einige Autofahrer nichts anderes zu tun, als sich über die gesperrte Straße zu ärgern. Die Feuerwehrleute hatten die Straße mit Pylonen abgesperrt, um sicher arbeiten zu können. So meinte dann ein Autofahrer, er käme mit seinem Auto an der Einsatzstelle vorbei. Er diskutierte minutenlang mit einem Feuerwehrmann. Wie und warum der Brand entstanden ist, steht bislang noch nicht fest.

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