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In Paragraf 27 der Gemeindeverordnung ist die politische Teilhabe von „Menschen mit Einwanderungsgeschichte" zwingnd geregelt. - © Symbolbild/Pixabay
In Paragraf 27 der Gemeindeverordnung ist die politische Teilhabe von „Menschen mit Einwanderungsgeschichte" zwingnd geregelt. | © Symbolbild/Pixabay

Rheda-Wiedenbrück Migration setzt Stadt Rheda-Wiedenbrück unter Druck

Von den 15 gewählten Vertretern waren bei der vergangenen Sitzung nur fünf anwesend. Und damit ist das Gremium nicht beschlussfähig.

Ingo Müntz
10.10.2019 | Stand 10.10.2019, 17:06 Uhr

Rheda-Wiedenbrück. Es besteht dringender Handlungsbedarf. Der sogenannte Integrationsrat ist Pflicht. Denn in Paragraf 27 der Gemeindeverordnung ist die politische Teilhabe von „Menschen mit Einwanderungsgeschichte" zwingnd geregelt. In Absatz 1 heißt es, dass „in einer Gemeinde, in der mindestens 5.000 ausländische Einwohner ihre Hauptwohnung haben, ein Integrationsrat zu bilden" ist. Was zunächst formaljuristisch und abstrakt klingt, hat einen hoch aktuellen Hintergrund. Denn das Gesetz fordert und ermöglicht Menschen mit Migrationshintergrund ihre Anliegen, Sorgen, Hoffnungen und Ideen auf der städtischen Ebenen zu vertreten. Soweit die Theorie.

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